Aktionstage "Sucht hat immer eine Geschichte“

"Sucht hat immer eine Geschichte" - so lautet der Titel der Landeskampagne zur Suchtprävention, die sich an alle Menschen richtet, die im Ennepe Ruhr Kreis leben. Die Aktionstage vom 16. Bis 20. November werden in allen Städten des Kreises von der Caritas Ennepe-Ruhr und der AWO im Unterbezirk Ennepe-Ruhr gemeinsam veranstaltet.

Wegen des aktuellen Teil-Lockdowns wird allen Interessierten empfohlen: Erkundigen Sie sich vorab bei den Anbietern der jeweiligen Programmpunkte, ob und wie diese stattfinden können. Einige Angebote sind zum Beispiel auf digitale Portale umgehoben worden.

Geändert wird bei der Caritas das Angebot der "Offenen Sprechstunde zum Thema Medienkonsum" am Dienstag 17. November, 17 bis 19 Uhr. Die Sprechstunde wird statt im Hattinger Caritas-Suchthilfezentrum an der Heggerstraße nun telefonisch laufen. Die Durchwahl für die Sprechstunde im gleichen Zeitraum wie geplant ist die 02324 92560. Den für Mittwoch, 18. November, 13 bis 16 Uhr, geplanten Informationsstand in der Hattinger Fußgängerzone wird es nicht geben. Stattdessen aber zur gleichen Zeit eine telefonische Sprechstunde.

Aufs Telefon steigt auch die "Offene Sprechstunde Mediennutzung und Gaming" des Schwelmer Caritas-Suchthilfezentrums an der August-Bendler-Straße um. Am Mittwoch, 18. November, sind die Mitarbeiter von 16 bis 19 Uhr für Fragen erreichbar unter der Rufnummer 02336 92425-40.

Für Betroffene und Angehörige wird außerdem vom Caritasverband Ennepe-Ruhr eine anonyme Onlineberatung geboten: In Hattingen am Mittwoch, 18. November, von 15 bis 17 Uhr. In Schwelm am Donnerstag, 19. November, von 15 bis 17 Uhr. In beiden Fällen ist das Online-Portal erreichbar unter:

https://beratung.caritas.de/suchtberatung/registration?aid=43

Bereits vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie hatte das Schwerpunktthema festgestanden: "Medienkompetenz - Mediensucht". "Dieses Thema hat durch die Pandemie und den Lockdown im März natürlich zusätzliche Bedeutung und Tragweite erhalten", erklärt Miriam Starsinski, Präventionsbeauftragte der Caritas Ennepe-Ruhr. "Durch die vermehrte Zeit zu Hause und die Einschränkung sozialer Kontakte wurden Medien verstärkt genutzt. Da ist der richtige und angemessene Umgang damit wichtiger denn je", so die Caritas-Mitarbeiterin.

Ziel der Kampagne ist es, den eigenen Medienkonsum zu reflektieren, um so einem möglichen riskanten Konsum oder der Suchtentstehung vorzubeugen. Dabei geht es um die aktuelle Lebenssituation, aber auch um den Umgang mit Schwierigkeiten und Problemen in der Lebensgeschichte.

Im Rahmen der Aktionstage werden unter anderem Schüler des EN-Kreises zu einem Schreibwettbewerb eingeladen zum Thema: "Neues aus der Insta-Welt". Einsendeschluss dafür ist der 30. November.

Das gesamte Programm mit entsprechenden Anmeldefristen zu den Veranstaltungen finden Sie weiter unten. In weiteren teilnehmenden Einrichtungen wird es nach den Herbstferien ausliegen. 

 

Info:

  • Die Aktionstage "Sucht hat immer eine Geschichte" sind von Beginn an wesentlicher Bestandteil der nordrhein-westfälischen Öffentlichkeitsarbeit zur Suchtvorbeugung. Seit 1991 fanden bereits über 200 Mal Aktionstage in fast allen Regionen und Städten Nordrhein-Westfalens erfolgreich statt. Die Vielfalt der regional angebotenen Veranstaltungen bietet die Möglichkeit, direkt mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu treten.

  • Pro Jahr finden in bis zu fünf Kreisen und Kommunen aus Mitteln der Landeskampagne geförderte Aktionstage "Sucht hat immer eine Geschichte" statt.

  • Ziele sind unter anderem, die Öffentlichkeit für suchtpräventive Themen zu sensibilisieren, Maßnahmen vor Ort zu initiieren und zu vertiefen sowie die Vernetzung vor Ort zu fördern.

 

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Aktionstage "Sucht hat immer eine Geschichte"