Caritas gibt Koordinierungsstelle zur Flüchtlingsunterstützung in Sprockhövel auf

"Wir sind sehr froh, dass der Caritasverband uns vor drei Jahren in äußerst schwierigen Zeiten mit seiner wertvollen Unterstützung zur Seite stand", betonte beim Abschlussgespräch Evelyn Müller, Leiterin des Geschäftsbereichs Jugend und Soziales, im Rathaus.
Die Koordinationsstelle Flüchtlingsunterstützung wurde im Auftrag der Stadt Sprockhövel im März 2016 eingerichtet und diente der Unterstützung der Akteure, die sich mit der Betreuung und Integration von Geflüchteten befassen. Die Stelle im Büro Kortenstraße 23 wurde von der Caritasmitarbeiterin Petra Backhoff besetzt. In den letzten drei Jahren hat die Koordinierungsstelle unter anderem Runde Tische zum gemeinsamen Austausch, Qualifizierungen für Ehrenamtliche, Kulturabende und Workshops, wie zuletzt "Sach wat - Tacheles für Toleranz", organisiert. Zudem bot die Koordinationsstelle Ehrenamtlichen eine "offene Sprechstunde", Erfahrungsaustauschtreffen sowie regelmäßige Informationen per Newsletter an.

"Insbesondere die enge Zusammenarbeit und der stetige Austausch mit den städtischen Flüchtlingsbetreuern des Sachgebietes "Soziales und Integration" hat den Erfolg der Arbeit möglich gemacht", bedankte sich Petra Backhoff bei den Kolleginnen und Kollegen.
Zur Beendigung des Projektes kam es auf Wunsch des Caritasverbandes, da nicht zuletzt die deutlich verminderte Anzahl von Asylbewerbern auch eine weniger intensive Betreuung mit sich brachte. "Die Koordinationsstelle hat inhaltlich Schwerpunkte setzen können und war Anlaufstelle für offene Fragen", betonte Caritasdirektor Dominik Spanke. Der Caritasverband Ennepe-Ruhr. zieht sich aus der Koordinationsarbeit für Ehrenamt und Integration jedoch nicht komplett zurück. Es wird weiterhin Projektarbeit in diesen Themenfeldern im Ennepe-Ruhr Kreis geben.