Erntedank-Spende für Schwelmer Tafel

Mehr als 100 Kilogramm haltbarer Lebensmittel für Bedürftige hat die Schwelmer Tafel aus einer Erntedank-Sammelaktion in Witten, Sprockhövel, Wetter erhalten. Die dortige katholische Pfarrei St. Peter und Paul hatte die Mitglieder ihrer Gemeinden in den drei Städten vor dem Erntedankfest aufgerufen, denen zu helfen, für die "ein reich gedeckter Tisch keine Selbstverständlichkeit ist". Während der Öffnungszeiten der Kirchen konnten die Spenden in bereitgestellten Körben abgelegt werden.

Mehr als ein Dutzend gut gefüllter Kisten, Kartons und Tüten mit Konserven, Nudeln, Reis, Mehl und sogar schon dem ersten Weihnachtsgebäck brachten Holger Schmitz, leitender Pfarrer von St. Peter und Paul, und Pastoralreferent Bernd Fallbrügge jetzt zum Schwelmer Tafelladen an der Wilhelmstraße 45. "Wir freuen uns sehr, dass die Menschen so fleißig gespendet haben. Wir wissen, dass das keine Selbstverständlichkeit ist", sagte Caritas-Mitarbeiterin Angelika Beck, als sie gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern Wolfgang Pagel und Viktor Kwiring die Lebensmittel einsortierte. "Wir sind selbst - im positivsten Sinne - überrascht worden, wie toll die Gemeindemitglieder die Idee angenommen haben", sagte Pfarrer Schmitz.

Mittlerweile kommen in der Woche mehr als hundert Menschen zur Schwelmer Tafel, um sich zu versorgen. Vor der Corona-Pandemie waren es laut Angelika Beck rund 70 Männer und Frauen, die regelmäßig Lebensmittel in der gemeinsamen Einrichtung von Caritas Ennepe-Ruhr und Diakonie Mark-Ruhr abholten. Eine noch einmal genau so große Menge an Lebensmittelspenden aus den Gemeinden konnten Pfarrei-Mitarbeiter einem Verein in Wetter bringen, der sich ebenfalls um Hilfsbedürftige kümmert. Weitere Informationen zur Schwelmer Tafel gibt es hier.