Glücksspielsucht - die unsichtbare Gefahr

Ab 17 Uhr referiert Arne Rüger von der Landeskoordinierungsstelle Glücksspiel NRW über: Glücksspiele - die unsichtbare Gefahr.   

Etwa eine halbe Million Bürger haben in Deutschland ein Problem mit übermäßigem Glücksspiel, in NRW sind etwa 40.000 Menschen von der Sucht betroffen. Hinzu kommen Angehörige und Personen aus dem sozialen Umfeld, die mitbetroffen sind und eigene schwerwiegende psychische Störungen entwickeln können. 

Der deutsche Glücksspielmarkt umfasst ein breit gefächertes Angebot: von Lotterien und Sportwetten bis hin zu Casinospielen und Glücksspielautomaten. Der Übergang vom gelegentlichen Spielen in die Sucht ist oftmals schleichend und erst finanzielle und soziale Probleme machen offenkundig, dass etwas aus dem Ruder läuft.  Zudem ist Glücksspielsucht für Betroffene mit einer großen Scham behaftet, die es ihnen erschwert, Hilfe zu suchen. Umso wichtiger ist es in der Öffentlichkeit über Gefahren und Risiken von Glücksspielen zu informieren.

Nach dem bundesweiten Aktionstag gegen Glücksspielsucht am 25. September, bei dem das Suchthilfezentrum  mit einem Infostand in der Fußgängerzone präsent war, ist dies die zweite Veranstaltung in Hattingen innerhalb kurzer Zeit. Der Eintritt zum Infoabend ist frei und auch eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Thema Glücksspielsucht erteilt das Suchthilfezentrum unter Telefon: 02324 92560.