Kneipenabend gegen Stammtischparolen

Ein Schauspieler-Duo stellt Gespräche nach, welche von einem Argumentationstrainer aufgegriffen werden, um gemeinsam mit den Gästen Gegenstrategien zu entwickeln.

Der Abend soll das Mundwerkzeug vermitteln, um sachlich, rhetorisch geschickt und entschieden auf menschenverachtendes Gerede zu reagieren. Dazu gibt es Fakten über die aktuellen Asylzahlen und die damit verbundenen gesellschaftlichen Wirkungen. Denn was tun, wenn der nette Arbeitskollege, die Freundin oder der Typ am Tresen über Ausländer herzieht? "Leider steigt die Zahl fremdenfeindlicher Gewalttaten und Anfeindungen auch gegen Helferinnen und Helfer massiv an", begründet Petra Backhoff, Koordinatorin Ehrenamt des Caritasverbandes, die Initiative. "Die Parolen und hinterhältigen Angriffe rechter Populisten werden zunehmend zur Herausforderung für unsere Demokratie und damit für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft", so Backhoff. Mit dem Kneipenabend wolle die Caritas ein Zeichen für Toleranz und gesellschaftliche Solidarität setzen. "In Zeiten, wo rechtspopulistische Parolen Hochkonjunktur haben, brauchen wir mehr Menschen, die sich im Alltag für Demokratie, Freiheit und Toleranz stark machen", so Backhoff weiter.

Die Kneipentour ist Teil des bistumsweiten Caritas-Programms "Sach wat! Tacheles für Toleranz." Neben der Kneipentour fördert die Caritas mit Workshops und Weiterbildungen gegen Diskriminierung die Zivilcourage im Ruhrgebiet. Die Aktion wird durch die GlücksSpirale gefördert. Infos und Termine unter: www.caritas.ruhr/sachwat.  

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung bitte an: petra.backhoff@caritas-en.de.