Neuer Jahresbericht der Suchthilfe

"Wir möchten mit unserem neuen Jahresbericht auf das kritische Thema Sucht auf kompakte und übersichtliche Weise aufmerksam machen" sagt Tanja große Munkenbeck, Leiterin des Caritas Suchthilfezentrums Hattingen, beim Betrachten des sechsseitigen Flyers. In Grafiken und kurzen Texten wird dabei das Suchtverhalten in den Städten Hattingen und Sprockhövel sowie Schwelm, Ennepetal und Breckerfeld dargestellt. "Wir hoffen damit, sowohl in der Verwaltung und der Politik als auch bei anderen kooperierenden Institutionen einen Einblick in unsere Arbeit zu erleichtern", ergänzt Anke Duarte, Leiterin des Schwelmer Suchthilfezentrums. 

Und die sah in 2019 wie folgt aus: 723 Menschen nahmen das Hilfsangebot der Beratungsstelle in Hattingen wahr, das waren 4417 persönlichen Kontakten. Im Schwelmer Suchthilfezentrum waren es 533 Beratungen und 2320 persönliche Kontakte. 

Im Alter von 35 bis ins hohe Alter ist die Beratungsanfrage zu Alkohol am höchsten, bei den 15 bis 34-Jährigen steht der Konsum von Cannabis im Vordergrund.

Suchthilfe in Zeiten von Corona

Aktuell steht das Caritas Suchthilfezentrum, wie so viele Hilfsanbieter, die den persönlichen Kontakt zu den Menschen als Kern ihrer Arbeit haben, vor neuen Herausforderungen. Um die Gesundheit von Klienten und Mitarbeitern zu schützen, sind zwar alle Gruppenangebote vorerst eingestellt worden. Die komplette Caritas-Beratung ist aber nun auf telefonische beziehungsweise Online-Beratung umgestellt. Für Menschen, die Nachrichten lieber über Messenger-Dienste schreiben, nutzen die Caritas-Mitarbeiter den sicheren Messenger-Dienst Wire. 

 

Zu erreichen ist das Suchthilfezentrum Hattingen unter:02324 92560.

Das Suchthilfezentrum Schwelm unter: 02336 9242540.


 

 

Download

Jahresbericht 2019 Suchthilfezentrum Hattingen

Jahresbericht 2019 Suchthilfezentrum Schwelm