Tanja Große Munkenbeck übernimmt die Leitung des Suchthilfezentrums in Hattingen

Seit 20 Jahren ist die Sozialarbeiterin und Suchttherapeutin im Team der Sucht- und Drogenberatung der Caritas in Hattingen und Sprockhövel tätig und tritt nun die Nachfolge von Branko Wositsch an der Spitze der Einrichtung an.  

Branko Wositsch arbeitet seit über 25 Jahren im Caritasverband und hat die Entwicklung der Suchthilfe im Ennepe-Ruhr-Kreis mitgestaltet. "Im Suchthilfezentrum Hattingen hat er neben der Beratung eine Vielfalt von Angeboten, wie dem ambulant betreuten Wohnen, der Präventionsarbeit und der Jugendhilfe aufgebaut. Er hat wesentlich am Aufbau des Netzwerks der Suchthilfe in Hattingen und Sprockhövel gearbeitet und das Suchthilfezentrum zu einer kompetenten Anlaufstelle rund um das Thema Sucht etabliert", dankt Caritasdirektor Dominik Spanke dem langjährigen Leiter, der nun einen anderen Aufgabenbereich im Verband übernommen hat.

Tanja Große Munkenbeck freut sich auf die neue Herausforderung: "Das Suchthilfezentrum Hattingen ist sehr gut und vielfältig aufgestellt und bietet für jeden Klienten ein maßgeschneidertes Angebot. Die Kolleginnen und Kollegen können sich entsprechend ihren Neigungen und Fähigkeiten weiterbilden, so dass wir Essgestörte, junge Gamer, Cannabiskonsumenten, Senioren und Frauen mit Suchtproblemen und auch Drogenabhängige gleichermaßen gut beraten und unterstützen können. Besonders glücklich sind wir über unser breites Gruppenangebot, das wir den Klienten bieten können", erklärt die neue Leiterin des SHZ. 

Wie bei fast alle anderen Mitarbeitern des Zentrums, begann auch die Laufbahn von Tanja Große Munkenbeck bei der Caritas als Praktikantin. Nach ihrer Einstellung arbeitete sie zunächst in der Drogenberatung und der Prävention. In dieser Zeit begann sie auch das niederschwellige offene Frühstücksangebot für Drogenabhängige zu etablieren, das sie auch weiterhin durchführen möchte. Tanja Große Munkenbeck arbeitet nach eigenem Bekunden ausgesprochen gerne im ambulanten Setting der Caritas und hat im Laufe der Jahre alle Bereiche des Suchthilfezentrums durchlaufen von der Drogen- und Suchtberatung, der Prävention über das Betreute Wohnen bis hin zur ambulanten Nachsorge, die sie aufgrund ihrer Zusatzausbildung als Suchttherapeutin durchführen kann.

Als Leiterin ist sie auch für die Einstellung und Einarbeitung von neuen Mitarbeitern verantwortlich. Zurzeit sind jeweils eine Stelle in der Suchtberatung und im ambulant betreuten Wohnen neu zu besetzen. Hier hofft Tanja Große Munkenbeck auf den Eingang weiterer Bewerbungen. Sie ist stolz auf den guten Zusammenhalt in ihrem Team, das den personellen Engpass in den letzten Monaten gemeinsam auffangen konnte. Neben der personellen Konsolidierung hat sie im laufenden Jahr das Anliegen, das derzeitige Qualitäts- und Angebotsniveau zu erhalten. "Im nächsten Jahr haben wir dann hoffentlich Zeit, über neue Projekte nachzudenken, wie zum Beispiel einen Tag der offenen Tür für Besucher und Netzwerkpartner", blickt Tanja Große Munkenbeck in die Zukunft.

 

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