Wer könnte Schutzmasken für Helfer nähen?

"Wir halten den Kontakt wo immer möglich per Telefon und Online, wo direkter Kontakt notwendig ist, möchten wir Mitarbeiter und Hilfesuchende schützen", sagt der Caritasdirektor Dominik Spanke und hofft auf Unterstützung von Menschen, die "ein Talent an der Nähmaschine haben".

Denn wenn die Mitarbeiter der Caritas Ennepe-Ruhr beraten und unterstützen, laufen viele Gespräche aktuell per Telefon, es wird gemailt oder per Messenger-Dienst videotelefoniert. Aber es gibt selbstverständlich auch weiterhin Situationen, in denen Menschen nur im persönlichen Kontakt geholfen werden kann. So zum Beispiel beim Einsatz in Familien in schwierigen Situationen, beim angebotenen Einkaufs-Service und aus vielen anderen Gründen.

Die Gesundheit der Mitarbeiter und gleichzeitig der Klienten steht dabei für die Caritas an oberster Stelle. "Sollten zu viele Spenden ankommen, werden wir diese an Bedürftige und soziale Projekte weitergeben.", verspricht Herr Spanke.

Über die Website www.einzigware.de des Labels "Einzigware", ein deutschlandweit laufendes Caritas-Projekt für Langzeitarbeitslose, kann eine Nähanleitung abgerufen werden. Fragen zum Spendenaufruf der Caritas Ennepe-Ruhr beantwortet Anja Kutz unter Tel. 02336 92425 10.