Wolfgang Euteneuer berichtet über das Flüchtlingsdorf "Ruhrgebiet"

Seit 2015 besteht in der Provinz Dohuk in der autonomen Region der Kurden im Nordirak das Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet. Die neue Heimat für die durch den IS vertriebenen Jesiden beherbergt inzwischen fast 10.000 Menschen und weist eine beachtliche Infrastruktur mit Schule, Krankenstation, Bibliothek, Fußballplatz und vielem mehr auf. Das Besondere an diesem Ort: die Geflüchteten haben hier wirklich ein Dach über dem Kopf, denn auch dank der Spenden vieler Ruhrgebietsstädte bewohnen die Menschen beheizbare Container und haben somit eine Perspektive vor Ort. Für Wolfgang Euteneuer ist das Projekt aber keineswegs abgeschlossen, gepackt von den Menschen vor Ort, ist er weiter auf der Suche nach Unterstützern und Spendern. Denn Christen und Jesiden gehören weiterhin zu den am meisten verfolgten Minderheiten dieser Region.

Eindrucksvolle Bilder visualisieren seine Erlebnisse. Der Pädagoge Euteneuer schlägt dabei den Bogen zu seinen aktuellen Erfahrungen als Leiter des Projekts "Angekommen in deiner Stadt Dortmund", einer Schule für geflüchtete Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren. Im Anschluss an dem Vortrag besteht die Möglichkeit für Nachfragen und Diskussion. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

Termin: 2. Dezember 2019, 19 Uhr

Ort: Caritasverband Ennepe-Ruhr e.V., Bahnhofstraße 23, 45525 Hattingen