Psychose: Wenn das Leben zu viel fordert

Verfolgt oder fremdgesteuert zu werden, so fühlt sich das Leben von Menschen mit Psychosen an. Manche hören Stimmen oder halluzinieren. Die Caritas-Kontaktstelle für psychische Erkrankungen informiert und vermittelt weitere passende Hilfen.

Das Leben ist voller Herausforderungen – das ist keine Frage. Meist können wir diese Herausforderungen leicht meistern. Manchmal ist es schwieriger. Und gelegentlich kann es sich das Leben auch wie eine einzige große Herausforderung anfühlen. Wenn einfach alles zusammenkommt. Oder wenn wir beispielsweiese etwas absolut Traumatisches erleben.Genau dann kann es sein, dass Menschen die Anforderungen zu extrem werden. Wenn sie Erlebnisse oder Entwicklungen nicht mehr bewältigen, reagieren sie mit Ängsten, Depressionen, psychosomatischen Störungen oder aber einer Psychose.

Der Fachbegriff Psychose beschreibt, grob gesagt, eine schwerwiegende Störung seelischer Funktionen. Äußern kann sich eine Psychose ganz unterschiedlich: mit schweren Erregungszuständen oder mit sogenannte Ich-Störungen, bei denen die Betroffenen sich zum Beispiel von sich selbst entfremdet fühlen. Aber auch wahnhaftes Erleben oder Halluzinationen gehören dazu. In allen Fällen haben die Erkrankten den Bezug zur Wirklichkeit verloren. Wie sie sich selbst oder ihre Umwelt erleben, ist durcheinander geraten.

Bei einer Psychose können sich Menschen verfolgt oder fremdgesteuert fühlen

Ausgelöst werden kann eine Psychose auch durch organische Veränderungen und psychische Erkrankungen wie Depression, Manie oder manisch-depressive Störungen. Auch im Rahmen einer Schizophrenie kann eine Psychose auftreten. Es kann sein, dass die Menschen nicht vorhandene Stimmen hören, sich verfolgt oder von anderen kontrolliert, also fremdgesteuert, fühlen. Es kann auch sein, dass sie die Realität bis zum Delirium verlassen.

Um von einer Psychose Betroffenen zu helfen, wird meist ein breites Therapiespektrum aufgebaut. Psychotherapie, Soziatherapie und somatische Behandlung werden kombiniert.

Die Kontakt- und Beratungsstelle für psychische Erkrankungen berät und informiert Sie

In der Kontakt- und Beratungsstelle für psychische Erkrankungen informieren wir Sie über die Symptome einer Psychose. Wir besprechen die Konsequenzen für Ihren persönlichen Alltag und ordnen mit Ihnen gemeinsam, die Informationen ein. Weiterhin helfen wir Ihnen dabei, die passende Unterstützung für Ihre individuelle Fragestellung und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zu bekommen.

Wir kooperieren im Gemeindepsychiatrischen Verbund Ennepe-Ruhr-Kreis mit vielen ambulanten und stationären Trägern und verfolgen das Ziel einer gemeindenahen Versorgung unserer Klienten. Bei einem erhöhten und langfristigen Hilfebedarf steht Ihnen das Team des ambulant betreuten Wohnens der Caritas zur Verfügung.

So erreichen Sie die Kontakt- und Beratungsstelle...

Ihr Kontakt zu uns

Joanna Grunenberg

Diplom-Sozialpädagogin, Abteilungsleitung

 

 

Telefon:  02324  5699030 

Fax:        02324  5699019 

E-Mail:    kub@caritas-en.de

 

Caritasverband Ennepe-Ruhr e.V.

Kontakt- und Beratungsstelle/

Betreutes Wohnen Psyche

Bahnhofstr. 23

45525 Hattingen