Die Caritas Ennepe-Ruhr hat sich zum Ziel gesetzt bis 2030 klimaneutral zu sein. Ein Baustein dieses Plans ist die Umstellung der Dienstwagen-Flotte auf E-Autos.


„Die ersten vier E-Autos sind angeschafft und die Ladesäulen stehen“, sagt Caritasdirektor Dominik Spanke vor der Geschäftsstelle der Caritas Ennepe-Ruhr an der Bahnhofstraße, während die Hattinger Firma Röll die letzten Ladesäulen anschließt. Bereits im Sommer hatte der Wohlfahrtsverband angekündigt, mit der Anschaffung von E-Autos die CO2-Bilanz weiter reduzieren zu wollen. Bis dahin hatte die Caritas mit Sofortmaßnahmen, wie unter anderem die Umstellung auf Öko-Strom und Öko-Gas, 63,5 Tonnen Kohlendioxid im Jahr eingespart. Dafür wurde die Caritas bereits mit dem Siegel „Ökologisch und Fair“ vom Bistum Essen ausgezeichnet.
Nun also auch Elektro-Dienstwagen. Damit aber nicht genug. „Auf der letzten Sitzung des Caritasrats haben wir uns dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden“, betont Dominik Spanke. Dabei wird das Vorhaben des Gesamtverbandes unterstützt, das sich mit dem Leitfaden „Auf dem Weg zur klimaneutralen Caritas“ genau dieses Ziel auf die Fahne geschrieben hat.

Als Wohlfahrtsverband Vorbild sein
„Es ist höchste Zeit, aktiv zu werden, und wir, als Wohlfahrtsverband, nehmen eine wichtige Vorbildfunktion dabei ein“, so der Caritasdirektor. Für die vier Ladesäulen konnte der Verband je 2500 Euro und für jedes Auto 10 000 Euro Zuschuss beantragen über das Flottenaustauschprogramm „Sozial & Mobil“ des Bundesumweltministeriums. „Ohne diese Förderung wäre es für uns als vergleichsweise kleiner Verband schwer möglich, so schnell auf E-Mobilität umzusteigen“ so Spanke. In 2022 sollen vier weitere E-Autos angeschafft werden, bis 2026 soll die gesamte Flotte umgestellt sein.
Federführend für die Entwicklung klimaschonender Maßnahmen bei der Caritas Ennepe-Ruhr ist das vor einem Jahr ins Leben gerufene Greenteam. „Wir haben mit kleinen Ansätzen begonnen, beispielsweise dem Einsparen von Druckerpapier und Licht-aus-Aufklebern“, erzählt Petra Backhoff, die im Greenteam aktiv ist. „Umso mehr freut es mich, dass die Caritas nun auch große Klimaziele verfolgt und im Sinne einer Gemeinwohlökonomie dafür sorgen möchte, bis2030 den CO2-Fußabruck auf ein Minimum zu reduzieren“, so die Caritas-Mitarbeiterin. Mit den vier E-Autos ist ein weiterer, wichtiger Schritt in die richtige Richtung gemacht.


Info-Kasten

• Die Caritas Ennepe-Ruhr hat sich dazu verpflichtet, ab 2022 im Sinne der Gemeinwohlökonomie eine Co2-Bilanz zu erstellen und genau zu betrachten, an welchen Stellen Kohlendioxid noch eingespart werden kann.

• Bis 2026 soll die gesamte Dienstwagenflotte auf E-Autos umgestellt sein, bis 2030 möchte der Verband klimaneutral sein.

• Die Caritas macht ihren Mitarbeitenden verschiedene Angebote, um sowohl am Arbeitsplatz als auch zu Hause Co2 einzusparen. Dazu gehören unter anderem seit 2016 das Bike-Leasing, die Förderung von mobilem Arbeiten, um Dienstfahrten zu reduzieren, und die Förderung privater E-Mobilität. Mehr dazu unter:

https://www.caritas-en.de/ihre-caritas/oekologische-verantwortung

 

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