Die Mitarbeiterinnen der Caritas-Konferenz der katholischen Pfarrei St. Peter und Paul Hattingen sind an zwei Wochenenden für das Müttergenesungswerk im Einsatz. Mit Hilfe von Spenden kann Gudrun Reuter-Jansen, die bei der Caritas Ennepe-Ruhr, u.a. zu Mutter- und Vater-Kind-Kuren berät, Eltern mit geringem Einkommen unterstützen.

Für das Müttergenesungswerk werden an den verschiedenen Kirchorten der katholischen Pfarrei St. Peter und Paul Hattingen an zwei Wochenenden Spenden gesammelt. Am 7./8. sowie 14./15. Mai werden die Mitarbeiterinnen der Caritas-Konferenz bei Türkollekten nach den Heiligen Messen im Einsatz sein, damit stark belasteten, komplett erschöpften und zum Teil dadurch bereits erkrankten Müttern und Vätern geholfen werden kann.

Das Müttergenesungswerk bezuschusst mit Spenden vor allem Kuren. Dazu zählen u.a. die Mutterkuren und Mutter-Kind-Kuren und seit einigen Jahren auch Vater- oder Vater-Kind-Kuren sowie Kuren für pflegende Angehörige. Sozial benachteiligte Frauen und Männern werden mit einem finanziellen Zuschuss zum gesetzlichen Eigenanteil für Kuren beziehungsweise Kurnebenkosten unterstützt.

Belastung von Eltern durch Mehrfachbelastung ist in der Pandemie gestiegen

Der Alltag von Müttern und Vätern ist oft ein Balanceakt zwischen Erziehung, Haushalt, Beruf und bei einigen Pflege von Angehörigen. „Durch die Corona-Pandemie ist diese Belastung noch verstärkt worden“, sagt Gudrun Reuter-Jansen, Mitarbeiterin der Kurberatung bei der Caritas Ennepe-Ruhr in Hattingen, einer von bundesweit mehr als tausend Beratungsstellen als Anlaufpunkt für Mütter, Väter und pflegende Angehörige.

In den Pandemiejahren waren es zuletzt vor allem Mütter, die alleinstehend waren und/oder Arbeitslosengeld II bezogen, denen Gudrun Reuter-Jansen durch Spendenmittel unter die Arme greifen konnte. „Oft ist es ja beides, weil die Alleinerziehenden wegen der Kinder nur Teilzeit arbeiten können“, berichtet die Beraterin. „Bei einer Kur fehlt dann zum Beispiel Kleidung für die Kinder, die vor Ort nötig ist, wie Badesachen, ein Schneeanzug oder Winterstiefel“, berichtet die Beraterin. Auch bei den Reisekosten ist ein Eigenanteil fällig. Und beispielsweise das Material für kreative Angebote in der Kur müssen die Eltern auch bezahlen. „Ich bin so froh, dass ich dann auf den Spendentopf zurückgreifen kann“, sagt Gudrun Reuter-Jansen.

Weitere Informationen zur Kurberatung bei der Caritas in Hattingen unter: https://www.caritas-en.de/helfen-beraten/kinder-jugend-und-familien/kurberatung

 

MÜTTERGENESUNGSWERK UND KUREN

Die Organisation Seit der Gründung 1950 setzt sich die Elly Heuss-Knapp-Stiftung/Deutsches Müttergenesungswerk für die Gesundheit von Müttern und heutzutage auch von Vätern und pflegenden Angehörigen ein. Mehr als 70 Kliniken im MGW-Verbund bieten stationäre medizinische Kuren zur Vorsorge und Rehabilitation an. Unter dem Dach des Müttergenesungswerks arbeiten fünf gemeinnützige Organisationen zusammen: AWO, DRK, EVA, Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung e.V. (zu der die Caritas gehört), Der Paritätische. https://www.muettergenesungswerk.de/

Alarmsignale Wer das Gefühl hat, dass der Alltag überfordert und Erschöpfung, Unruhe, Nervosität, Angst oder Schlafstörungen vorliegen, sollte diese Beschwerden ernst nehmen. Eltern stellen ihre eigenen Bedürfnisse oft hintenan. Erste Signale von Körper und Seele werden häufig übersehen. Und aus den Gesundheitsproblemen können Krankheiten werden, die intensiv behandelt werden müssen. Im Gespräch mit dem eigenen Arzt, der eigenen Ärztin kann geklärt werden, ob eine medizinische Notwendigkeit für eine Regeneration im Rahmen einer stationären Kur gesehen wird.

Kur Eine solche Kur dauert in der Regel drei Wochen. Sie soll helfen, die Symptome zu lindern und wieder Kraft Mut für den Alltag zu finden. Damit gesundheitliche Probleme gar nicht erst chronisch werden oder, wenn sie es schon sind, eine Verbesserung eintritt.

Fotohinweis:

Elly Heuss-Knapp-Stiftung/Deutsches Müttergenesungswerk

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