Das Caritas-Suchthilfezentrum Schwelm ermöglichte 15 Kindern und Eltern eine Familienfreizeit in Nordholland. 

Ursprünglich waren noch mehr Teilnehmer eingeplant, aber Corona und andere Hindernisse verdarben einigen Teilnehmenden den Urlaub. Dennoch: Am Ende machten sich sechs Eltern und neun Kinder im Alter von wenigen Monaten bis hin zu 14 Jahren mit vier Caritas-Mitarbeitenden Ende Juni für eine Woche auf den Weg nach Wehe den Hoorn in der Provinz Groningen. „Die Herausforderung war, die Bedürfnisse unserer Klienten und deren Kinder mit so unterschiedlichen Altersklassen unter einen Hut zu bekommen“, sagte Anke Duarte, Leiterin des Suchthilfezentrums. Am Ziel erwartete die Reisegruppe ein umgebauter Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert mit jeder Menge Platz sowie einem riesigen Garten mit Tischtennisplatte und Trampolin. Da es sich um ein Selbstversorgerhaus handelte, waren die Eltern weitestgehend bei der Zubereitung von Mahlzeiten und den Küchendiensten mit eingebunden. „Für unsere Klienten, die alle eine Suchterkrankung ausweisen, war ein strukturierter Tag mit Programm, Aktivitäten in der Gruppe, die Auseinandersetzung mit anderen Klienten sowie der geschützte Rahmen durch uns Betreuer ganz wichtig“, erklärt die Suchtberaterin. Die Eltern mit ihren Kindern in einer anderen Situation, fernab vom Alltag, zu erleben, ist eine Bereicherung für Betreuer und Teilnehmer. „Das hilft uns auch nach der Rückkehr in der Suchtberatung sehr und wir zehren alle von dem neu gewonnenen Vertrauensverhältnis und den gemeinsamen Erlebnissen.“

 

Freizeit nur möglich durch Spenden

Ausflüge gingen zum Beispiel nach Lauwersoog. Dort lädt der Nationalpark Lauwersmeer mit seinem gleichnamigen See zum Schwimmen, Sandburgenbauen und Spazierengehen ein. Weitere Touren gingen zum Nienoord-Freizeitpark., ins Spaßbad oder an die Nordsee zur spontanen Wattwanderung (die Ebbe war schneller als die Reisegruppe). Auf einem kleinen Fluss am Haus konnte gepaddelt werden. Am Abend wurde gebastelt, experimentiert und gespielt. Den Wunsch der Kinder, „im nächsten Jahr wieder in den Urlaub zu fahren“, will das Suchthilfezentrum gerne erfüllen, soweit erneut Stiftungsgelder zur Verfügung stehen. Möglich wurde die Familienfreizeit durch Spenden der Reiffenberger Stiftung für die Schwelmer Teilnehmer und der Sparkasse Ennepetal für die Mitreisenden aus Ennepetal. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle den großzügigen Spendern. 

Zum Bild:

Im Nienoord-Freizeitpark hatten die Kinder und Betreuer vom Suchthilfezentrum Schwelm jede Menge Spaß. Foto: SHZ

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