Gruppen sind lebendige Hilfe zur Selbsthilfe

Im Frühstückstreff, bei Sport, Spiel und Kreativangeboten kommen Betroffene in der Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch Kranke in Hattingen zusammen.

  • Das Frühstückscafe klingt nach geselliger Runde und so ist es auch. Aber inzwischen hat sich auch eine lebendige Selbsthilfekultur entwickelt. Die Besucher und Besucherinnen nutzen den Treff nicht nur, um Kontakte zu knüpfen und sich zu verabreden. Sie bieten einander gegenseitige Hilfestellung aller Art und tauschen nicht nur Informationen aus. Dieses Treffen ist auch etwas für Besucher und Besucherinnen, für die ein zeitlich ausgedehntes Gruppengeschehen nichts wäre und die nur kurz auf einen Kaffee vorbeikommen möchten.

 

  • Die angeleitete Spielegruppe ist als Kleingruppenangebot für Besucher und Besucherinnen mit intensiverem Betreuungsbedarf konzipiert. Sie wird gerne von denen angenommen, die sich aus unterschiedlichen Gründen in einer großen Gruppe nicht wohlfühlen. In der kleinen Runde profitieren sie sehr davon, zu Wort kommen zu können. Sie können Vertrauen fassen und Selbstvertrauen aufbauen. Gemeinsam findet man immer ein Spiel, das allen Spaß macht. In der Pandemie war Kniffel als kontaktloses Spiel sehr beliebt. Es gab einfach für jeden einen Block, Würfelbecher und Würfel.

 

  • Der Skattreff ist ein Angebot, das von männlichen Klienten wahrgenommen wird. In einer ausgelassenen Runde geht es primär um Geselligkeit und den Austausch untereinander.
  • Beim Caritreff handelt es sich um ein niederschwelliges Angebot, bei dem Erkrankte einfach bei einer Tasse Kaffee miteinander und mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen können. Das heißt, auch hier können sich Besucher und Besucherinnen, die ein ausgedehntes Gruppengeschehen nicht aushalten würden, austauschen und den Kontakt miteinander und mit den Mitarbeitern halten. Einfach nur mal kurz vorbeischauen oder auch einmal länger verweilen, alles kann, nichts muss.

  • Die Kreativgruppe richtet sich an Frauen. In dieser Gruppe geht es um Kreativität, Phantasie und eigene Verwirklichung. Die Klienten können am Angebot teilnehmen, aber auch eigene Projekte/Ideen verfolgen. Die Gruppe bietet den Teilnehmerinnen Austausch und Zeit für sich.
  • Ein Sportangebot haben wir in den Sommermonaten der Pandemie im Juni und Juli 2020 auf unserer Veranda gemacht. Es richtete sich an jüngere Interessenten. In einer kleinen Gruppe unter Anleitung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich körperlich zu betätigen, Fragen zu stellen und bekamen Übungen an die Hand, diesie zuhause selbstständig weiterführen konnten. Dieses Angebot möchten wir zukünftig ausbauen.

Alle Gruppen stehen neuen Interessenten und Interessentinnen offen und werden unter Einhaltung des Hygienekonzepts angeboten.

Weitere Angebote und Freizeitaktivitäten

Auch im Bereich Freizeitaktivitäten gibt es – abseits des Pandemiegeschehens – immer etwas im Angebot. Dazu zählen Kino- oder Zoobesuche, Kaffee- und Klönrunden in Cafés und Restaurants, Minigolf- und Bowlingspiele, Spaziergänge/ Walking, Wanderungen, Radtouren und vieles mehr wie Grillrunden, Karnevals- oder Weihnachtsfeiern.

Ihr Kontakt zu uns

Joanna Grunenberg

Diplom-Sozialpädagogin, Abteilungsleitung

 

 

Telefon:  02324  5699030 

Fax:        02324  5699019 

E-Mail:    kub@caritas-en.de

 

Caritasverband Ennepe-Ruhr e.V.

Kontakt- und Beratungsstelle/

Betreutes Wohnen Psyche

Bahnhofstr. 23

45525 Hattingen

Ulrike Poschmann

Diplom-Sozialpädagogin

 

 

Telefon:  02324  5699030 

Fax:        02324  5699019 

E-Mail:    psyche@caritas-en.de

 

Caritasverband Ennepe-Ruhr e.V.

Bewo Psyche

Bahnhofstraße 23

45525 Hattingen